Zeitstempel in die Bash-History einfügen

Ich gebe es gerne zu: Meine Bash-History ist mein Notizbuch. Natürlich kommt das bei weitem nicht an eine „richtige“ Dokumentation heran. Praktisch ist es aber dennoch, zumal ich so schon direkt auf jedem System die „passenden“ Befehle parat habe. Gerade bei gewissen Wartungsarbeiten, die zwar regelmäßig, aber doch nicht so häufig vorkommen, als dass man sich die Syntax immer korrekt ohne externe Hilfe merken kann, finde ich das ungemein praktisch.

Einziges Manko: Im Standard-Fall sieht man in der Bash-History zwar das „was“, nicht jedoch das „wann“. Eine kleine Änderung an der Bash-Profil-Datei schafft hier Abhilfe. Mehr lesen „Zeitstempel in die Bash-History einfügen“

rsync: Inhaber während Kopiervorgang anpassen

Nur kurz notiert – gerade eben habe ich zwei Linux-Systeme zusammengefasst, dabei sollten dann natürlich auch die home-Verzeichnisse der einzelnen Benutzer mit übernommen werden. Ich habe dazu zuerst auf dem „Ziel-System“ alle dort noch fehlenden Benutzer angelegt und anschließend die Home-Verzeichnisse aus einem Backup (da konfigurationstechnisch deutlich simpler) wiederhergestellt. Änderungen gab es dort ohnehin schon länger nicht mehr, die „Lücke“ von wenigen Stunden war also gut zu verkraften.

Das Problem: Das Backup wird mit --numeric-ids erstellt, da es primär zur Wiederherstellung des kompletten Servers gedacht ist. Auf dem „Ziel-System“ haben die Datei-Berechtigungen dann natürlich nicht gepasst, da ich vorab nicht die User- und Gruppen-IDs angepasst hatte.

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qemu-guest-agent als Schnittstelle zwischen VMs und Proxmox

Da mit KVM/QEMU realisierte virtuelle Maschinen im Vergleich zu einem Container deutlich strikter von dem Host-System getrennt sind, stellt QEMU mit dem qemu-guest-agent für Linux-Gastsysteme einen begleitenden Service zur Verfügung. qemu-guest-agent fungiert dabei als Schnittstelle zwischen den VMs und dem Host-System.

Einige Funktionen wie das Durchreichen von ACPI-Informationen für ein sauberes Herunterfahren der Gastsysteme sind relativ bekannt. Wusstest Du aber, dass Du sogar beliebige Befehle direkt über dein Proxmox-Hostsystems an die VMs übergeben kannst?

Auch die Virtualisierungsumgebung Proxmox Virtual Environment nutzt KVM/QEMU als Virtualisierungs-Technologie. Da das qemu-guest-agent-Interface auf den ersten Blick nicht sonderlich intuitiv zu bedienen ist, stellt Proxmox den qm guest-Befehl zur Verfügung, welcher als Brücke zwischen dem Host-System und den VMs dient.

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Apache2: Nur bestimmte Dateitypen erlauben

Mit folgender Regel in der vHost- bzw. Server-Konfiguration bringt man Apache 2.4 dazu, nur bestimmte Dateitypen auszuliefern und den Zugriff auf alle anderen zu verbieten:

# Restrict access to allowed file extensions
<FilesMatch ".+\.(?!(php|css|js|png|jpg|jpeg)$)[^\.]+?$">
        Require all denied
</FilesMatch>

Erlaubt sind in dem Beispiel nur die Endungen .php, .css, .js, .png, .jpg und .jpeg. In der oben stehenden Regel wird dabei festgelegt, dass alle Dateiendungen zunächst gesperrt werden. Die erlaubten Dateitypen werden davon explizit ausgenommen und gelten damit als erlaubt.

Ein direkter Zugriff auf die Apache-Server-Konfiguration ist hier übrigens nicht erforderlich: Die Regeln funktionieren auch in einer .htaccess-Datei, weshalb ein Einsatz auch in einer Shared-Hosting-Umgebung möglich ist.

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Proxmox: Backup-Geschwindigkeit anpassen

Bei einem von mir betreuten Proxmox-Server gehören automatisierte Backups über die in Proxmox integrierte Backup-Funktion zu meinem Backup-Konzept. Da der Server hauptsächlich als Storage-Server genutzt wird, kommen dort anstelle von SSDs noch „normale“ Festplatten zum Einsatz.

Kurz zur Grundkonfiguration: Die VMs laufen in einem RAID10 mit ZFS, die Backups werden auf ein eigenes RAID1 gespeichert. Anfangs funktionierte das auch sehr gut, jedoch kam es bei einer wachsenden VM-Zahl in der Standard-Einstellung während der Backups zu erheblichen Problemen aufgrund der IO-Last.

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Snap-Packages unter Gentoo nutzen

Einer der großen Vorteile von Snap-Packages ist es, dass diese im Gegensatz zu „klassischen“ Paketen nicht nur unter einer Linux-Distribution ausgeführt werden können, sondern ohne weitere Anpassung mit einer Vielzahl an Distributionen kompatibel sind. Viele Distributionen bringen den für den Snap-Support erforderlichen snapd-Daemon bereits mit.

Auch unter Gentoo können Snap-Packages genutzt werden. Selbst der Paketbau mit snapcraft und multipass bzw. LXD funktioniert.

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Manjaro: Bildschirm-Auflösung unter VMware anpassen

Durch einen Bug in aktuellen Manjaro-Versionen kann die Bildschirmauflösung nicht abgeändert werden, wenn Manjaro unter VMware ausgeführt wird. Weder die manuelle Anpassung der Bildschirmauflösung, noch die „Fit Guest Now“-Option funktionieren. Da die Auflösung auf 800×600 begrenzt wird, ist damit sicherlich kein sinnvolles Arbeiten möglich. Ich konnte das Verhalten in meiner Manjaro-KDE-VM nachvollziehen.

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Ein offizielles Kernel-Paket für Gentoo?

Im Gegensatz zu anderen Distributionen laufen Kernel-Installationen und -Updates unter Gentoo ein wenig anders ab. Während bei anderen Distributionen neue Kernel-Versionen einfach über die Paketverwaltung installiert werden, liefert Gentoo lediglich den Kernel-Quelltext aus. Der Benutzer kompiliert und installiert den Kernel anschließend manuell in einem zweiten Schritt. Das will Gentoo-Entwickler Michał Górny jetzt mit einem offiziellen Gentoo-Kernel ändern.

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Mehrere Domains zur gleichen Website umleiten

Aus historischen Gründen besitze ich noch einige Domains, die jetzt alle nach und nach zu dieser Blog-Domain umleiten sollen. Normalerweise reicht es bei WordPress aus, einfach alle Domains in der Webserver-Konfiguration auf den gleichen virtuellen Host umzuleiten, bei einigen Caching-Plugins funktioniert das jedoch nicht mehr. Etwas htaccess-Zauberei hilft jedoch.

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