Tales from beyond the .network

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Manjaro: Bildschirm-Auflösung unter VMware anpassen

Durch einen Bug in aktuellen Manjaro-Versionen kann die Bildschirmauflösung nicht abgeändert werden, wenn Manjaro unter VMware ausgeführt wird. Weder die manuelle Anpassung der Bildschirmauflösung, noch die „Fit Guest Now“-Option funktioniert. Da die Auflösung auf 800×600 begrenzt wird, ist damit sicherlich kein sinnvolles Arbeiten möglich. Ich konnte das Verhalten in meiner Manjaro-KDE-VM nachvollziehen.

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Ein offizielles Kernel-Paket für Gentoo?

Im Gegensatz zu anderen Distributionen laufen Kernel-Installationen und -Updates unter Gentoo ein wenig anders ab. Während bei anderen Distributionen neue Kernel-Versionen einfach über die Paketverwaltung installiert werden, liefert Gentoo lediglich den Kernel-Quelltext aus. Der Benutzer kompiliert und installiert den Kernel anschließend manuell in einem zweiten Schritt. Das will Gentoo-Entwickler Michał Górny jetzt mit einem offiziellen Gentoo-Kernel ändern.

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Ein Update für meinen ScummVM-Buildserver

Seit einigen Monaten betreibe ich einen eigenen Build-Server für die Windows-Version von ScummVM. Ursprünglich war der Server nur dazu gedacht, meine bisherige MSYS2-Toolchain abzulösen und ein vollständig statisches, permanent aktualisiertes Win32-Binary von ScummVM bereitstellen zu können.

In der Zwischenzeit ist das Projekt ziemlich gewachsen. Aktuell werden sowohl die offiziellen Windows-Versionen von ScummVM als auch die Nightly Builds von diesem Server gebaut. Die Bezeichnung „experimental“ trifft also nicht mehr wirklich zu, auch wenn ich „intern“ den Server weiterhin als Staging-Umgebung bezeichne.

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Mehrere Domains zur gleichen Website umleiten

Aus historischen Gründen besitze ich noch einige Domains, die jetzt alle nach und nach zu dieser Blog-Domain umleiten sollen. Normalerweise reicht es bei WordPress aus, einfach alle Domains in der Webserver-Konfiguration auf den gleichen virtuellen Host umzuleiten, bei einigen Caching-Plugins funktioniert das jedoch nicht mehr. Etwas htaccess-Zauberei hilft jedoch.

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Apache2: mod_autoindex und UTF-8

Für meinen ScummVM-Nightly-Server verwende ich das Modul mod_autoindex. Dabei ist mir aufgefallen, dass – obwohl in der globale Apache-Konfiguration UTF-8 aktiviert war – die Auslieferung dieses vHosts weiterhin über ISO-8859 erfolgt ist.

Die Ursache liegt darin, dass das autoindex-Modul die globale Einstellung des Zeichensatzes einfach ignoriert und ohne weitere Konfiguration den vHost via ISO-8859 ausliefert.

Um UTF-8 auch für mit mod_autoindex generierte Sites zu aktivieren, muss der Parameter Charset=UTF-8 explizit zu den IndexOptions des jeweiligen vHosts hinzugefügt werden.

Mehr Farbe im Terminal

Während das Terminal unter Gentoo immer recht „bunt“ daherkommt – so wird etwa für den root-Benutzer der Hostname in rot dargestellt, der aktuelle Verzeichnispfad in blau – sind die Terminals unter Debian und anderen Linux-Distributionen standardmäßig recht farbsparsam. Glücklicherweise ist die Darstellung des Terminals durch eine Konfigurationsdatei namens bashrc konfigurierbar.

Wer es lieber etwas abwechslungsreicher mag, findet nachfolgend die Standard-bashrc von Gentoo. Die funktioniert natürlich nicht nur unter Gentoo selbst, sondern (theoretisch) überall dort, wo Bash läuft.

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Gentoo: Portage auf Git umstellen

Standardmäßig verwendet Gentoo zur Verteilung des Portage-Tree das rsync-Protokoll. Für die Übertragung bzw. Synchronisation vieler kleiner Dateien ist das Protokoll auch gut geeignet und funktioniert stabil.

Diese Methode hat jedoch einen Nachteil. Um die Integrität der heruntergeladenen Dateien zu überprüfen, sind diese via OpenGPG signiert. Der eigentliche Download erfolgt zunächst in ein „Quarantäneverzeichnis“, dann erfolgt eine Signaturprüfung. Erst, wenn die Signaturen validiert wurden, wird der lokale Portage Tree entsprechend aktualisiert. Der Nachteil hierbei ist, dass die Signaturprüfung (gerade auf weniger performanten Systemen) verhältnismäßig langsam ist – ich habe hier schon Update-Zeiten von mehreren Minuten gesehen.

Glücklicherweise kann man portage anweisen, für die Aktualisierung des Portage Tree statt rsync auch git zu verwenden.

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Gentoo: Neue Kernel-Dateinamen für genkernel

Kurz notiert – eben wurde mir der folgende News-Eintrag in die Gentoo-News gespült.

  Title                     Genkernel 4 changed default filenames
  Author                    Thomas Deutschmann <$censored$@gentoo.org>
  Posted                    2019-12-30
  Revision                  1

To be consistent with kernel's own naming which allows for easier
matching of kernel/initramfs with kernel files (/lib/modules),
genkernel 4 changed default kernel and initramfs filename:

    kernel-genkernel-%%ARCH%%-%%KV%%      -> vmlinuz-%%KV%%
    System.map-genkernel-%%ARCH%%-%%KV%%  -> System.map-%%KV%%
    initramfs-genkernel-%%ARCH%%-%%KV%%   -> initramfs-%%KV%%.img

Note that in genkernel 4, filenames are fully customizable and that
$ARCH value is now part of $KV value by default.

All bootloaders and utilities like sys-apps/kexec-tools available in
Gentoo repository support the new naming schema.

However, due to lexical ordering, the default boot entry in your boot
manager could still point to last kernel built with genkernel before
that name change, resulting in booting old kernel when not paying
attention on boot.

Berücksicht dies also ggf. bei eurer Bootloader-Konfiguration, sofern ihr genkernel 4.x verwendet.