Tales from beyond the .network

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MSYS2: SSH-Authentifizierung mit PuTTYs pageant

Der SSH-Client PuTTY bringt mit „pageant“ ein praktisches Tool zur Authentifizierung an einem Server mithilfe von SSH-Keys mit. Nachdem alle gewünschten SSH-Keys in pageant geladen wurden, werden die Keys automatisch von PuTTY zur Authentifizierung am Server genutzt.

Neben PuTTY selbst können auch weitere Anwendungen pageant nutzen. Einige Programme wie WinSCP und FileZilla bringen die Unterstützung hierfür bereits mit, in anderen Fällen muss diese erst noch nachgerüstet werden.

Unter Windows verwende ich als Entwicklungsumgebung bevorzugt MSYS2. Im Gegensatz zu WSL können damit auch (ohne einen Cross-Compiler nutzen zu müssen) native Win32-Binaries mit GCC gebaut werden; das „Look and Feel“ unterscheidet sich dabei kaum von einer „Linux-Shell“.

Ab und an ist es dann auch praktisch, direkt in einer MSYS2-Shell SSH, scp oder rsync nutzen zu können. Und noch praktischer ist es, wenn man auch hier zur Authentifizierung gleich die (zumindest bei mir) meist ohnehin in pageant geladenen SSH-Keys verwenden kann.

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Snap-Packages unter Gentoo nutzen

Einer der großen Vorteile von Snap-Packages ist es, dass diese im Gegensatz zu „klassischen“ Paketen nicht nur unter einer Linux-Distribution ausgeführt werden können, sondern ohne weitere Anpassung mit einer Vielzahl an Distributionen kompatibel sind. Viele Distributionen bringen den für den Snap-Support erforderlichen snapd-Daemon bereits mit.

Auch unter Gentoo können Snap-Packages genutzt werden – wenn auch mit ein wenig Aufwand und unter Beachtung einiger Voraussetzungen. Selbst der Paketbau mit snapcraft und multipass bzw. LXD funktioniert. Da snapd noch nicht in den offiziellen Paketquellen von Gentoo enthalten ist, nutzen wir das von Jesse „zigford“ Harris bereitgestellte Overlay.

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Der Clou! – Eine Engine für ScummVM

Vor ein paar Monaten habe ich ein neues Projekt ins Leben gerufen: Die Entwicklung einer ScummVM-Engine für das 1994 erschienene Spiel „Der Clou!“.

„Der Clou!“ wurde von der österreichischen Spieleschmiede „neo Software Produktions GmbH“ entwickelt und veröffentlicht (einige Quellen nennen auch „Max Design“ als Publisher). In England hat der Publisher „Kompart UK“ die Veröffentlichung übernommen.

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Manjaro: Bildschirm-Auflösung unter VMware anpassen

Durch einen Bug in aktuellen Manjaro-Versionen kann die Bildschirmauflösung nicht abgeändert werden, wenn Manjaro unter VMware ausgeführt wird. Weder die manuelle Anpassung der Bildschirmauflösung, noch die „Fit Guest Now“-Option funktionieren. Da die Auflösung auf 800×600 begrenzt wird, ist damit sicherlich kein sinnvolles Arbeiten möglich. Ich konnte das Verhalten in meiner Manjaro-KDE-VM nachvollziehen.

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Ein offizielles Kernel-Paket für Gentoo?

Im Gegensatz zu anderen Distributionen laufen Kernel-Installationen und -Updates unter Gentoo ein wenig anders ab. Während bei anderen Distributionen neue Kernel-Versionen einfach über die Paketverwaltung installiert werden, liefert Gentoo lediglich den Kernel-Quelltext aus. Der Benutzer kompiliert und installiert den Kernel anschließend manuell in einem zweiten Schritt. Das will Gentoo-Entwickler Michał Górny jetzt mit einem offiziellen Gentoo-Kernel ändern.

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Ein Update für meinen ScummVM-Buildserver

Seit einigen Monaten betreibe ich einen eigenen Build-Server für die Windows-Version von ScummVM. Ursprünglich war der Server nur dazu gedacht, meine bisherige MSYS2-Toolchain abzulösen und ein vollständig statisches, permanent aktualisiertes Win32-Binary von ScummVM bereitstellen zu können.

In der Zwischenzeit ist das Projekt ziemlich gewachsen. Aktuell werden sowohl die offiziellen Windows-Versionen von ScummVM als auch die Nightly Builds von diesem Server gebaut. Die Bezeichnung „experimental“ trifft also nicht mehr wirklich zu, auch wenn ich „intern“ den Server weiterhin als Staging-Umgebung bezeichne.

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Mehrere Domains zur gleichen Website umleiten

Aus historischen Gründen besitze ich noch einige Domains, die jetzt alle nach und nach zu dieser Blog-Domain umleiten sollen. Normalerweise reicht es bei WordPress aus, einfach alle Domains in der Webserver-Konfiguration auf den gleichen virtuellen Host umzuleiten, bei einigen Caching-Plugins funktioniert das jedoch nicht mehr. Etwas htaccess-Zauberei hilft jedoch.

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Apache2: mod_autoindex und UTF-8

Für meinen ScummVM-Nightly-Server verwende ich das Modul mod_autoindex. Dabei ist mir aufgefallen, dass – obwohl in der globale Apache-Konfiguration UTF-8 aktiviert war – die Auslieferung dieses vHosts weiterhin über ISO-8859 erfolgt ist.

Die Ursache liegt darin, dass das autoindex-Modul die globale Einstellung des Zeichensatzes einfach ignoriert und ohne weitere Konfiguration den vHost via ISO-8859 ausliefert.

Um UTF-8 auch für mit mod_autoindex generierte Sites zu aktivieren, muss der Parameter Charset=UTF-8 explizit zu den IndexOptions des jeweiligen vHosts hinzugefügt werden.